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24. November 2015 2 24 /11 /November /2015 13:55
 

Man kann die Welt auch so wahrnehmen, dass sie in ihrer natürlichen Gegebenheit als vollkommen erscheint. Die Ströme der Natur können vom Menschen nicht zerstört werden, doch kann der Mensch in sich wählen, ob er den natürlichen Strömen folgt, oder sich daneben bewegt. Das Nichtfolgen beginnt dann wahrscheinlich damit, dass sich der Mensch seine eigenen Gedanken zum Erfahrenen macht. Jeder Gedanke, der dem - was ist, widerstrebt, führt den Menschen nun einen Schritt hinaus - aus der Natürlichkeit und hinein in das selbst erdachte Szenario. Im natürlichen Strom des Lebens denkt der Mensch gar nicht, sondern findet vielmehr vor, was ihm nutzbar und erbaulich dient.

 

Was wurde noch nicht offenbart, was wahrhaft erbaulich und nützlich sein kann?

 

Fragt da ein Schelm?

Nein.

 

Die Zeit ist eine Gauklerin, deren Vorstellung endet, wenn die Liebe erscheint. 

 

Darüber hinaus ist es Stille und nicht die Zeit, welche alle Wunden heilt. Ja, es ist Stille, welche - wie die stille Liebe, alle Zeichen und Spuren der Zeit überwindet. Sich gar sanft über die Wirkung der Zeit erhebt, diese umhüllt und alles im Antlitz und Verstand eines Menschen verblassen lässt, was der Gedanke Zeit dem Menschen vorgaukeln kann. 

 

Ist das Vorstehende wahr und es fühlt sich dementsprechend an, dann würde das auch jene Möglichkeit beinhalten, dass der Mensch mittels der Stille, wieder in den natürlichen Strom des Lebens zurückkehren kann. Mag sein, nicht an der Stelle, wo der Mensch einst selbst den Strom des Lebens verließ, doch kann man das gar nicht so genau benennen, weil dieser nie stillsteht und dennoch einsehbar zeitlos ist. 

 
     

 

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