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28. Februar 2016 7 28 /02 /Februar /2016 11:55
   
 

Alles, was einst war, liegt hinter dir. Natürlich könntest du jetzt nach einer Schaufel greifen, und dir Häufchen aus dem Alten in deine Gegenwart schaufeln. Gerade so als würdest du auf dem Weg, das frische grüne Gras vor deinen Füßen mit kalter Asche bedecken. Hast du den Eindruck, dass es sich dann besser läuft - auf dem beaschten Weg?

 

Die Asche hat sich inzwischen mit der Feuchtigkeit im Gras verbunden und klebt nun schmierig an deinen Schuhen. In deinem Umfeld trübt darüber hinaus der Staub die klare Sicht. Jener Staub, denn du beim Schaufeln des Gestrigen in die Gegenwart aufgewirbelt hast. Das Atmen fällt dir schwerer, denn je länger du schaufelst, umso dichter wird auch die Luft, die dich sonst klar umströmt.

 

Niemand mag sich dir wirklich nähern, denn in der Wolke aus Staub wirkst du selten einladend und wirst irgendwann sogar unsichtbar. Vergangen in der Vergangenheit. Du kannst dem Ersticken und der Einsamkeit jedoch sofort entkommen, sobald du die Schaufel sanft ablegst. Dann Herz sowie Geist frei atmen lässt und Vergangenes dort, wo es hingehört.

 

 

 
   

 

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Published by Luxus Lazarz - in Kleine Umdenk-Schule
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